Online Konto Test

Online Konto eröffnen

Nach Angaben der Stiftung Warentest nutzen 27 Millionen Deutsche das Online Banking vom heimischen PC aus. Grund genug für die Experten, die Online Banken genau unter die Lupe zu nehmen. Getestet wurden 75 Banken, dabei standen vor allem Sicherheitsaspekte im Vordergrund.

MobileTan oder ChipTan als sicherer Verfahren

Der Test aus September 2011 ergab, dass bis auf zwei Ausnahmen alle Banken sicheres Online Banking im Programm haben. Mit Banken, die auf mobileTan, chipTan, eTan oder FinTS setzen, sind Kunden auf der sicheren Seite. Vor allem mobileTan und chipTan werden sehr häufig angeboten. Wird das mobileTan-Verfahren verwendet, so erhält der Kunde nach Eingabe seiner Transaktion die Tan-Nummer per SMS auf sein Handy. Bei einigen Anbietern kann der Versand dieser SMS Kosten verursachen, wer Konditionen der einzelnen Anbieter vergleicht, sollte diesen Aspekt im Auge behalten. Die Sicherheit bei dem Verfahren ist sehr hoch, denn es werden zwei Übertragungswege genutzt: Die Versendung über Mobilfunk und die Eingabe der Tan über das Internet. Es ist unwahrscheinlich, dass beide Übertragungswege geknackt werden. Gleiches gilt für die Verwendung der chipTan: Hier verfügt der Kunde über einen Tan-Generator, der nach erfolgter Transaktion eine Tan generiert. Dazu muss der Verbraucher seine Girocard in das Gerät schieben. Die Sicherheit bei diesem Verfahren ist sehr hoch, da die Tan nur für einen Auftrag ermittelt wird und wieder zwei unterschiedliche Übertragungswege genutzt werden. Für Verbraucher fallen bei Nutzung dieser Variante einmalig Kosten für den Tan-Generator an. Diese liegen nach Angaben der Stiftung Warentest bei maximal 15 Euro.

FinTS oder HBCI-Verfahren

Bei diesem System werden die eingegebenen Daten verschlüsselt an die Bank weiter geleitet. Um das Verfahren nutzen zu können benötigt der Kunde eine auf seinem PC installierte Software, eine Chipkarte und einen entsprechenden Kartenleser. Bei einer Transaktion muss die Chipkarte in den an den PC angeschlossenen Kartenleser eingesteckt werden, um so die Transaktion zu genehmigen. Die Daten werden dann mit einer elektronischen Signatur an die Bank weitergeleitet. Nach Angaben der Stiftung Warentest ist dieses Verfahren sehr sicher. Der Kunde miss jedoch mit Kosten für die Software, den Kartenleser und das Lesegerät rechnen.

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