Kontoführungsgebühren

Online Konto eröffnen

Auch wenn die meisten Banken die Führung eines Online-Kontos kostenlos anbieten, gibt es einige Institute, die für ihren Service Kontoführungsgebühren berechnen. Dabei werden die Gebühren in der Regel in Form einer monatlichen Pauschale berechnet.

Kontoabrechnung zum Quartalsende

Üblicherweise werden die Konten zum Ende eines Quartals abgerechnet und dem Kunden neben den Kontoführungsgebühren auch die angefallenen Haben- oder Sollzinsen gutgeschrieben beziehungsweise berechnet. Die Kontoabrechnung wird dem Kunden als Anlage zum Kontoauszug zur Verfügung gestellt. Es empfiehlt sich, die Positionen in der Abrechnung genau zu prüfen, denn zu Unrecht in Rechnung gestellte Posten müssen erstattet werden. Nach Angaben der Experten von Stiftung Warentest sollte ein Online-Konto nicht mehr als 40 Euro im Jahr kosten. In der Steuerklärung können pauschal 16 Euro für die jährliche Kontoführung angesetzt werden.

In einem Bericht des "Focus" aus November 2012 informiert die Zeitschrift, die meisten Banken würden inzwischen auf eine vollkommen kostenlose Kontoführung verzichten und wieder Kontoführungsgebühren verlangen. Neben einigen Sparkassen kündigten auch die Santander Bank und die HypoVereinsbank an, wieder Kosten für die monatliche Kontoführung in Rechnung zu stellen. Experten gehen davon aus, dass weitere Kreditinstitute nachziehen werden.

Banken stellen Verwaltungskosten in Rechnung

Mit den Kontoführungsgebühren decken die Banken die anfallenden administrativen Kosten, die für die Führung eines Kontos entstehen. Der Verwaltungsaufwand wird durch die monatliche Grundpauschale gedeckt, welche weiteren Kosten noch in Rechnung gestellt werden, ist von den Bedingungen des jeweiligen Geldinstituts abhängig. In der Regel erhalten Kinder und Jugendliche sowie Studenten bei den meisten Banken ein kostenloses Konto.

Oftmals fahren Verbraucher mit einer monatlichen Grundpauschale besser als mit einem vermeintlich kostenlosen Online-Konto. Gerade wenn bestimmte Positionen extra in Rechnung gestellt werden, die in einer monatlichen Grundpauschale enthalten sind, kann sich das positiv für den Kontoinhaber auswirken. Das Zünglein an der Waage können auch die vergüteten Habenzinsen sein. Wer durchgängig über einen Guthabenbetrag auf seinem Girokonto verfügt, ist mit einem Konto mit einem höheren Habenzinssatz besser beraten, als mit einem kostenlosen Konto, bei dem keine Guthabenzinsen vergütet werden.

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