Girokonto eröffnen

Online Konto eröffnen

Bei den meisten Banken ist die Kontoeröffnung online möglich. Dabei können die entsprechenden Unterlagen komfortabel am PC ausgefüllt werden. Üblicherweise werden sie ausgedruckt und unterzeichnet an die entsprechende Bank weitergeleitet. Möglich ist es auch, die Unterlagen persönlich in einer Filiale der gewählten Bank abzugeben. EC- oder Kreditkarten werden dann komfortabel per Post zugestellt. Jeder, der über einen Wohnsitz in Deutschland verfügt und volljährig ist, kann ein Online Konto eröffnen.

Legitimationsprüfung erforderlich

Banken sind aufgrund § 154 Abgabenordnung verpflichtet, die Identität des Kunden zu überprüfen. Dazu muss ein gültiger Personalausweis oder Reisepass vorgelegt werden. Erst nach erfolgter Legitimationsprüfung kann der Kunde über sein neues Konto verfügen. Erfolgt die Kontoeröffnung online, so kann die Legitimation über das Postident-Verfahren durchgeführt werden. Dabei weist der Kunde sich mit einem gültigen Ausweis bei einem Mitarbeiter der Post aus. Dieser notiert die Daten und leitet sie an die entsprechende Bank weiter. Wer seine Unterlagen persönlich in einer Bankfiliale abgibt, kann die Legitimationsprüfung natürlich dort durchführen.

Einräumung eines Dispos

Wer gleichzeitig mit der Kontoeröffnung die Einräumung eines Dispositionskredites beantragen möchte, muss dafür in der Regel die letzten drei Gehaltsabrechnungen vorlegen. Bei den meisten Online Banken reicht es aus, Kopien der Abrechnungen zu übersenden. Häufig warten Banken zunächst die ersten Geldeingänge ab, bevor sie einen Dispo einräumen.

Schufa-Klausel unterzeichnen

Zusammen mit dem Eröffnen des Girokonto muss der Kunde auch die sogenannte Schufa-Klausel unterzeichnen. Damit erklärt er sich mit einer Abfrage seiner Schufa-Daten einverstanden. Bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, abgekürzt Schufa, werden neben den persönlichen Daten des Kunden auch Angaben über bestehende Verbindlichkeiten gespeichert. Hier sind alle Verbindlichkeiten wie Kredite, Leasing- oder Handyverträge gespeichert. Auch Störungen des Vertragsablaufs werden der Schufa gemeldet. Aus den hinterlegten Daten wird ein sogenannter Scoring-Wert ermittelt. Jeder Kunde erhält im Vergleich mit einer Gruppe gleichwertiger Personen eine bestimmte Punktzahl zwischen 1 und 100. Dabei gilt:Je niedriger der Wert, desto geringer ist die Bonität des Kunden. Bei einem sehr niedrigen Scoring-Wert werden seriöse Banken von der Einräumung eines Dispositionskredites absehen.

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